Strähl

CH-Filmpreise 2005: Beste Hauptrolle, Beste Nebenrolle & Preis der Jury

Der Zürcher Drogenfahnder Herbert Strähl (Roeland Wiesnekker) träumt von einem grossen Fang, doch der einzige Fisch, den er zu fassen kriegt, ist der Piranha im Aquarium bei sich zu Hause. Mühselig schlägt er sich mit Kleindealern und Fixern herum und wird zu allem Überdruss auch noch von seinen Kollegen Ruedi (Mike Müller), Dani (Martin Hug) und Marco (Andrew Mitchell) im Stich gelassen. Seine Einsamkeit und seine Sehnsucht nach Liebe versteckt Strähl hinter Wutanfällen, Aufputschmitteln und Geschrei, bis ihm schliesslich sein cholerisches Temperament zum Verhängnis wird: bei einer Hausdurchsuchung fliegt ein Fixer aus dem Fenster, und Strähl wird suspendiert. Und damit fangen seine Probleme erst richtig an.

Mit einem Mal findet sich Strähl der Gnade zweier Fixer ausgeliefert: der fussballvernarrte René (Manuel Löwensberg) und seine Freundin Carol (Johanna Bantzer) könnten ihn durch ihre Aussage entlasten. Strähls Überredungsversuche scheitern aber an Carols Sturheit. In seiner Verzweiflung überfällt er schliesslich den Kleindealer Beko (Nderim Hajrullahu) und raubt dessen Heroinlager aus, um René und Carol gnädig zu stimmen. Sein Plan scheint aufzugehen, doch dann passiert eine Katastrophe, die Strähl endgültig aus der Bahn zu werfen droht...

"Elektrisierend grossstädtisches Kino."
Tages-Anzeiger

"Spannend in der Konstruktion, treffend im Tonfall: STRÄHL ist ein Film aus einem Guss. Dieser Film setzt den Langstrassen-Massstab für die nächsten 50 Jahre!"
SonntagsZeitung

"Ein Heimatfilm auf deer Höhe der Zeit"
Der Bund

"Die prickelndste Liebesgeschichte des modernen Schweizer Films"
TR7

"Schnell, rauh und wunderbar schnörkellos"
Die Weltwoche

"Eine grandiose Meiserleistung"
Wochenzeitung

"Der Film bildet treffend die aufgeladene Stimmung rund um den Mikrokosmos der Zürcher Langstrasse ab. Zum Lokalkolorit tragen die guten, slanggefärbten Dialoge der ACHTUNG, FERTIG, CHARLIE!-Autoren Michael Sauter und David Keller bei."
Neue Luzerner Zeitung

"Der charismatische Zürcher Schauspieler Roeland Wiesnekker ist die Entdeckung in diesem gelungenen Debüt. Er ist nicht nur herzlich, er zeigt auch packend die emotionale Überforderung in der gespenstisch-kalten Szene."
Berner Zeitung

"Prägnante Milieuschilderung mit glaubhaften Figuren."
Mittelland Zeitung

"STRÄHL spielt mit den Mustern des Genre-Kinos, ist aber auch eine Art Heimatfilm, mit dem sich ein jüngeres Publikum identifizieren kann. Der Film lebt von der Leistung von Hauptdarsteller Roeland Wiesnekker, vom Tempo der Inszenierung und vom Flair der Macher für das Lokalkolorit des Schauplatzes."
Der Bund

"STRÄHL überzeugt als eigenständige, dramaturgisch und visuell durchdachte und gut besetzte Geschichte."
Solothurner Zeitung

"Ehrlich. Spannend. Hautnah."
Bieler Tagblatt

Strähl

von Manuel Flurin Hendry
mit Roeland Wiesnekker, Johanna Bantzer, Manuel Löwensberg

Spielfilm
CH 2003, 84 Min.
Startdatum: 06.06.2005

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